Flachsmarkt rund um Burg Linn

Die Arbeitsgemeinschaft Flachsmarkt e.V.

Ein Heimatverein mit Tradition

Die Arbeitsgemeinschaft Flachsmarkt e.V. wurde 1978 gegründet, um die Organisation des Flachsmarktes auf eine gemeinnützige und solide Basis zu stellen. Seither planen und organisieren die Vereinsmitglieder in Zusammenarbeit mit zahlreichen Helfern in ihrer Freizeit diesen in der Region wohl einzigartigen Kunsthandwerkermarkt.
Dabei heißt es für alle Beteiligten: Nach dem Flachsmarkt ist vor dem Flachsmarkt. Die Vorbereitungen für die Veranstaltung des nächsten Jahres beginnen schon kurz nach dem Ende des Flachsmarktes. An vielen Wochenenden werden dabei die Weichen für einen gelungenen und attraktiven Markt gestellt: Es werden Handwerker gesucht, angesprochen und für den Flachsmarkt gewonnen, Genehmigungen beantragt, eine Infrastruktur mit Strom, Frisch- und Abwasser um die Burg geplant, Angebote eingeholt und viele Verträge geschlossen.
Zum Flachsmarkt, der traditionell am Pfingstwochenende stattfindet, wird die Arbeitsgemeinschaft Flachsmarkt e.V. von vielen Linner Vereinen unterstützt. Alle helfen tatkräftig mit, damit der Event für die Besucher und Handwerker gleichermaßen zum Erlebnis und Erfolg wird. Dabei fallen viele Aufgaben an wie Einsammeln und Entsorgen des Mülls, Wasserleitungen verlegen, Ordnungsdienste, Aufstellen von Schildern, Schmücken des Ortskerns, Verkauf von Eintrittskarten, Betreuung der Besucher und Handwerker.
Alle Überschüsse, werden für satzungsmäßige Zwecke verwendet, insbesondere für der Erhaltung und Pflege von Denkmal- und Kulturwerten im Bereich des Stadtteils Linns.
Hier nur einige Beispiele was Sie alles mit Ihrem Flachsmarktbesuch ermöglicht haben:

2016 – Renovierung der Bänke im Burgpark und der Vorburg

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Im Frühjahr 2016 hat die Arbeitsgemeischanft Flachsmarkt e.V. die Aufbarbeitung der Bänk in der Vorbung und im Park rund um die Burg Linn finanziert.

Seit 2015 – jährliche Unterstützung der Linner Museen

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Seit 2015 unterstützen wir jedes Jahr die Linner Museen, um Objekte zu restaurieren und der Allgemeinheit wieder zugänglich zu machen.
Dies waren z.B. ein seltenes auf einen Seidengrund gesticktes Bild mit Chenillegarn oder ein Gemälde des Kurfürsten Joseph Clemens von Bayern (1688 bis 1723), der als Erzbischof von Köln, Kurfürst und Landesherr des Erzstifts Köln auch Landesherr von Linn war.

2012 – Kurführst / Linn Modell

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2012 stiftete die Arbeitsgemeinschaft Flachsmarkt eine „Geschichtsstation“ des Künstlers Michael Franke, die am Eingang des Linner Museum installiert wurde.
Die Bronzeskulptur zeigt den Stadtgrundriss um 1650 und die Figur des zu dieser Zeit regierenden Kurfürstes. Das Ensemble ist Treff- und Ausgangspunkt für viele Stadtführungen durch den historischen Ortsteil.

2008 – Seniorenclub „Em Cavenn“

cavenn-oMit der Spende eines größeren Geldbetrages ermöglichte die Arbeitsgemeinschaft Flachsmarkt dem Seniorenclub Em Cavenn den Ankauf des Hauses Albert-Steeger-Str. 27 und der Restflächen. Der Altbestand wurde saniert und erweitert, die Außenanlagen wurden barrierefrei gestaltet.

2003 – Restaurierung Scheifgenskreuz

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Die Arbeitsgemeinschaft Flachsmarkt ermöglichte die Restaurierung des Scheifgenskreuz‘. Das Scheifgenskreuz wurde anlässlich der Beendigung des 30-jährigen Krieges gestiftet und war aufgrund von Alter und Witterung stark geschädigt. Das Kreuz findet man auf der Rückseite der Kirche St. Margareta.

2002 – Festplatz

Die Arbeitsgemeinschaft trug die Kosten für die Befestigung der Zelt- und Schützenfläche auf dem Festplatz für das Linner Vereinsleben (gegenüber Haus Nauen). Eine Zuleitung für Trinkwasser und ein Kanalanschluss wurden ebenfalls errichtet.

2000 – Aussenanlage des Kindergarten St. Magaretha

kiga-oDie Arbeitsgemeinschaft Flachsmarkt e.V. übernahm einen Teil der Kosten für die Planung und Herrichtung der Außenanlagen (einschl. Abwasser- und Kanalarbeiten) des Kindergartens St. Margareta.

1999 – Bau eines Kreuzweges rund um Linn

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Im Jahre 1999 wurden sieben Stationen eines neuen Kreuzweges – geschaffen vom Bildhauer Friedel Lepper – in den Grünanlagen rund um die Burg aufgestellt. Die Stationen – 2,20 m hoch – sind aus grauem Lavabasalt gearbeitet und tragen ein eingelassenes Bronzerelief sowie ein kleines Kreuz aus dem gleichen Material.

1994 – Buch „Linn – Burg und Stadt“

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1994 erschien in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtarchivar Herrn Dr. Guido Rotthoff und Frau Hanni Klümpen-Hegmans das von der Arbeitsgemeinschaft Flachsmarkt in Auftrag gegebene Buch „Linn – Burg und Stadt“ in einer Auflage von 3.000 Exemplaren.

1994 – Restaurierung Beichtstühle und Kanzel St.Margareta

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1994 übernahm der Arbeitsgemeinschaft Flachsmarkt e.V. die Kosten für die Restaurierung der Holz- und Vergoldungsarbeiten an der historisch wertvollen Kanzel mit Treppe und Baldachin aus dem 18. Jahrhundert sowie an den Beichtstühlen der St. Margareta Kirche.

1993 – Herrichtung des Burggartens

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1993 erfolgte auf Grundlage von Originalplänen und alten Fotos die Wiederherstellung der aufgrund von Kriegseinwirkung und Bauarbeiten zerstörten Grünanlagen des Burggartens hinter dem Jagdschloss: Wege- und Steinarbeiten, Bepflanzung, Möblierung und Brunnenanlage. Die Übergabe an Oberbürgermeister Will Wahl fand im Frühjahr 1994 statt.

1990 – Restauration der Burgbrücke

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Die Holzbrücke von der Vorburg zum Burginnenhof verlangte 1990 eine Erneuerung.

1988 – Pumpe Andreasmarkt

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1988 wurde auf dem Andreasmarkt die früher dort für die Pumpengemeinschaft stehende Wasserpumpe durch einen Originalabguss ersetzt einschl. einer Pferdetränke. Weitere Informationen.

1984 – Heimatbrunnen an der Rheinbabenstrasse

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1984 wurde der Platz vor dem Stadtgraben an der Rheinbabenstraßen neu gestaltet. Die offizielle Übergabe des neuen Platzes mit Stützmauer, Grünanlagen, Möblierung und Heimatbrunnen (von Bildhauerin Dr. M. Kiesselbach gestaltet) an den damaligen Oberbürgermeister der Stadt Krefeld Willi Wahl fand noch im selben Jahr statt. Für den Unterhalt des Platzes und der Brunnenanlage zeichnet die Kompanie der Königsgrenadiere verantwortlich. Weitere Informationen.

1984 – Restauration des Burgtors in der Vorburg

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1984 übernahm die Arbeitsgemeinschaft Flachsmarkt e.V. die Kosten für die Grundsanierung des Einfahrtstores zur Vorburg: Ein- und Ausbau der Toranlage, Schreiner-, Schlosser- und Anstreicherarbeiten.

1983 – Ehrenhalle

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Eine Spende der Arbeitsgemeinschaft und vieler Linner Bürger sowie die ehrenamtlicher Tätigkeit vieler Bürger haben es möglich gemacht: 1983 wurde unter Beteiligung von Bürgern, Vereinen, der Kirchen und der jüdischen Gemeinde die Linner Ehrenhalle wieder als Gedenk- und Mahnstätte für die Opfer des Krieges und der Gewaltherrschaft eingeweiht. Die Ehrenhalle war jahrelang als Abstellraum des Museums zweckentfremdet worden und musste daher einer aufwändigen Sanierung unterzogen werden. Außerdem wurde die Ehrenhalle auch neu ausgestattet.

Gedenkstätte Synagoge

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Auf der Rheinbabenstraße, gegenüber der Albert-Steeger-Straße, erinnert eine bronzene Gedenkplatte an den ehemaligen Standort der Linner Synagoge, die in der Progromnacht 1938 zerstört wurde. Die Künstlerin Dr. Marianne Kiesselbach – Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Flachsmarkt – gestaltete die Gedenkplatte, die Gusskosten übernahm die Arbeitsgemeinschaft Flachsmarkt.